Auf einen Blick
Worum es geht
Eine neue Onlinekarte zeigt ausgewählte Projekte zu Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt in Treptow-Köpenick. So nutzt Du die Übersicht.
Rubrik
Nachrichten, Umwelt, Urbanes
Veröffentlicht
16.07.2026
Mit dem Rad
Für Radthemen lohnt der Blick auf Route, Abstellmöglichkeit und aktuelle Baustellen im Umfeld.
Was wurde in Treptow-Köpenick in den vergangenen fünf Jahren gebaut, verbessert oder zumindest auf den Weg gebracht? Eine neue Onlinekarte des Bezirksamts versammelt ausgewählte Projekte aus den Jahren 2021 bis 2026 – von Stadtentwicklung und Straßen über Spielplätze und Grünflächen bis zu Umwelt- und Klimathemen.
Das ist praktisch für alle, die nicht jede Pressemitteilung einzeln durchsuchen möchten. Ein Klick auf den eigenen Kiez genügt allerdings nicht ganz: Die Karte zeigt sowohl umgesetzte als auch begonnene und weiterentwickelte Vorhaben. Ein Pin ist also noch kein amtliches „Fertig!“. Berlin bleibt Berlin.
Direkt zur Maßnahmenkarte
Auf der offiziellen Seite kannst Du Pins anklicken und einzelne Themenebenen ein- oder ausblenden.
So findest Du die Projekte in Deinem Kiez
Die Maßnahmen sind mit unterschiedlichen Symbolen markiert. Beim Anklicken eines Pins erscheinen weitere Informationen zum jeweiligen Projekt. Über die Ebenenauswahl lässt sich die Ansicht nach Themen sortieren. So kannst Du beispielsweise gezielt nach Maßnahmen des Stadtentwicklungsamts, des Straßen- und Grünflächenamts oder des Umwelt- und Naturschutzamts schauen.
Am Rand der Bezirkskarte stehen außerdem Kreissymbole. Sie kennzeichnen Strategien, Fachkonzepte, Gremien und Dialogprozesse, die für ganz Treptow-Köpenick gelten und deshalb keinem einzelnen Ort zugeordnet werden können.
Stadtentwicklung
Wohnungsbau, neue Quartiere, Planungsverfahren und Veränderungen im öffentlichen Raum.
Straßen & Wege
Fuß- und Radverkehr, Schulwegsicherheit, barrierefreie Wege und weitere Verkehrsprojekte.
Grün & Umwelt
Spielplätze, Grün- und Freiräume, Klimaanpassung, Naturschutz und Baumneupflanzungen.
Wichtig: Die Karte ist keine vollständige Projektbilanz
Das Bezirksamt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Übersicht keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie zeigt ausgewählte Maßnahmen, Projekte und Vorhaben beispielhaft. Auch der jeweilige Stand muss genau gelesen werden: Manche Projekte wurden umgesetzt, andere angestoßen, begleitet oder weiterentwickelt.
Bei den Baumneupflanzungen enthält die Karte nur aufbereitete Daten für 2024 und 2025. Daraus darf nicht geschlossen werden, dass in den anderen Jahren keine Bäume gepflanzt wurden. Da Vorhaben weiterlaufen, können einzelne Angaben zudem inzwischen überholt sein.
Unser Kartencheck
- Pin anklicken und Beschreibung lesen
- Status des Projekts genau prüfen
- Bei laufenden Vorhaben auf das Datum achten
- Karte als Einstieg, nicht als letzte Auskunft nutzen
Veränderungen, über die wir bereits berichtet haben
Viele Punkte auf der Karte berühren Themen, die den Alltag im Bezirk direkt verändern. Dazu gehören etwa der Umbau des Bahnhofs Köpenick, die Entwicklung rund um den neuen Hirschgarten, der Umbau der Müggelheimer Straße oder die Planungen und Einschränkungen rund um die Lange Brücke.
Auch kleinere Maßnahmen gehören zum Gesamtbild. Der zuletzt angekündigte Ausbau von lediglich 300 Metern am Grünauer Weg ist dafür ein passendes Beispiel: kein großer Wurf, aber immerhin ein weiterer Pin auf der langen Berliner Liste „Stück für Stück“.
Sechs Beispiele im Bild
Vom Bahnhof bis zum kurzen Radwegstück: Diese Bilder gehören zu den Projekten und Veränderungen, die wir oben genannt haben. Tippe oder klicke auf ein Motiv, um es größer anzusehen.
Zu sehen sind: Bahnhof Köpenick, neuer Hirschgarten, Müggelheimer Straße, Lange Brücke, Fahrradsternfahrt als Symbolbild für den Grünauer Weg sowie Stadtentwicklung am ehemaligen Güterbahnhof Köpenick.
Ein guter Überblick – mit eingebautem Kleingedruckten
Die Maßnahmenkarte macht sichtbar, wie viele unterschiedliche Aufgaben zwischen Alt-Treptow und Schmöckwitz gleichzeitig laufen. Sie hilft dabei, Projekte im eigenen Umfeld zu entdecken und Zusammenhänge besser zu verstehen.
Wer wissen möchte, was vor der eigenen Haustür wirklich fertig ist, sollte trotzdem den jeweiligen Eintrag und aktuelle Meldungen prüfen. Die Karte ist ein guter Anfang – und in Berlin ist ein guter Anfang bekanntlich schon fast eine Baumaßnahme.
