Der Treptower Park ist keine bloße Grünfläche, sondern ein 88 Hektar großes Stück Berliner Stadtgeschichte an der Spree. Gustav Meyer plante den Volkspark; zwischen 1876 und 1888 entstand eine Anlage mit weiten Wiesen, Baumgruppen, Spiel- und Erholungsflächen, die ausdrücklich allen Berlinern offenstehen sollte.
Parkgeschichte
1896 fand hier die Berliner Gewerbeausstellung statt. Von den damaligen Bauten blieb die heutige Archenhold-Sternwarte erhalten; seit 1896 steht dort das 21 Meter lange Treptower Riesenfernrohr.
Im Park
Rosengarten, Karpfenteich, Hafen, Haus Zenner, Sowjetisches Ehrenmal und die Abteibrücke zur Insel der Jugend liegen innerhalb einer gut begehbaren Parkrunde.
Mit dem Rad
Von S Treptower Park führen Puschkinallee und die Wege am Spreeufer in die Anlage. Die Runde ist fast eben; bei gutem Wetter teilen sich Radfahrer, Spaziergänger und Familien die Wege.
Geschichtlicher Halt
Das 1946 bis 1949 errichtete Sowjetische Ehrenmal nimmt einen großen Teil des südlichen Parks ein. In der Gedenk- und Grabanlage wird das Rad geschoben.
Eine Runde mit klaren Stationen
Starte am Hafen, fahre am Spreeufer zum Rosengarten und weiter zu Zenner und Abteibrücke. Danach führen die Parkwege zum Karpfenteich und zum Sowjetischen Ehrenmal. Für Spreepark und Eierhäuschen schließt Du östlich den Plänterwald an. So wird aus dem Parkbesuch eine konkrete Tour durch Landschaftsarchitektur, Ausflugsgeschichte und Erinnerungskultur.
Offizielle Informationen: Bezirksamt Treptow-Köpenick: Geschichte des Treptower Parks
Eigene Fotos vom Ort
Foto: Köpenick Info Redaktion
Nächste Veranstaltungen an diesem Ort
Tag des offenen Denkmals: Erkundungstour durch den Treptower Park
Eintritt: Kein Einzelpreis ausgewiesen; die Berliner Gesamtveranstaltung wird als kostenlos geführt.






