Die Königsheide ist das große Waldgebiet zwischen Baumschulenweg und Johannisthal. Breite Forstwege, alte Eichen- und Kiefernbestände sowie die Nähe zum historischen Wasserwerk machen sie zu einer ruhigen Radverbindung, während ihr Inneres als geschützter Naturraum besondere Rücksicht verlangt.
Geschichte
Die Königsheide war Teil der kurfürstlichen und später königlichen Waldungen. Im 19. Jahrhundert wurde Johannisthal zum Luftkurort; seit 1901 versorgte das Wasserwerk am Königsheideweg die wachsende Umgebung.
Natur
Der Wald ist Lebensraum für Brutvögel, Fledermäuse und zahlreiche Insekten. Totholz und dichte Bereiche sind ökologisch wertvoll. Abseits der Hauptwege vermeidest Du Störungen und neue Fahrspuren.
Mit dem Rad
Die Hauptwege verbinden Südostallee, Königsheideweg und Späthsfelde. Nach Regen entstehen weiche Stellen; im Sommer kann Sand bremsen. Für die schnelle Alltagsroute bleibt der befestigte Randweg berechenbarer.
Gute Verbindung
Von Baumschulenweg kannst Du durch die Königsheide zum Landschaftspark Johannisthal fahren und über die Späthschen Baumschulen zurückkehren. So verbindest Du Wald, Flugplatzgeschichte und Gartenkultur in einer flachen Runde.
Ruhiger Wald zwischen zwei Ortsteilen
Die Königsheide ist kein Park mit zentralem Eingang, sondern ein Wegenetz. Orientiere Dich an Südostallee, Königsheideweg und den breiten Forstachsen. Ein zuvor geladener Kartenausschnitt hilft, weil viele Kreuzungen ähnlich aussehen. In der Dämmerung bleiben unbeleuchtete Waldwege Wildtieren und ruhigen Fahrten vorbehalten.
Offizielle Informationen: Bezirksamt: Geschichte Johannisthal und Königsheide
