Die Rathenau-Hallen sind ein großer Fabrikkomplex an der Wilhelminenhofstraße. Zwischen 1898 und 1941 entstanden hier Hallen und Verwaltungsbauten für die Elektroindustrie; heute werden Teile des denkmalgeschützten Areals wieder gewerblich und kulturell genutzt.
Geschichte
Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm AEG den Standort; ab 1921 entstand das Transformatorenwerk Oberspree. In der DDR arbeitete hier ab 1951 der VEB Transformatorenwerk Karl Liebknecht. Die industrielle Produktion endete nach 1990 schrittweise.
MaHalla und neue Nutzungen
Ein Teil der Hallen dient Veranstaltungen, Ausstellungen und Produktionen, darunter die MaHalla. Andere Bereiche sind Gewerbe- oder Entwicklungsflächen. Welche Halle zugänglich ist, hängt vom jeweiligen Termin ab.
Mit dem Rad
Die Rathenau-Hallen liegen zwischen HTW-Campus und Peter-Behrens-Bau. Du erreichst sie entlang der Wilhelminenhofstraße; Straßenbahngleise, Haltestellen und Einfahrten verlangen besonders bei Nässe Aufmerksamkeit.
Zugang
Das Areal ist kein frei zugänglicher Lost Place. Innenräume besuchst Du nur bei angekündigten Veranstaltungen oder Führungen. Absperrungen und betriebliche Bereiche gelten auch dann, wenn einzelne Tore offenstehen.
Vom Transformatorenwerk zur Kulturhalle
Von der Straße lassen sich Größe und unterschiedliche Bauphasen gut ablesen. Bei einer Veranstaltung in der MaHalla kommt die Hallenarchitektur hinzu. Verbinde den Ort mit Industriesalon und HTW, damit die Rathenau-Hallen nicht nur als eindrucksvolle Kulisse, sondern als Teil der Schöneweider Industriegeschichte verständlich werden.
Offizielle Informationen: Berliner Zentrum Industriekultur: Rathenau-Hallen
