Nalepastraße Funkhaus-Areal

Köpenicker Chaussee - Funkhaus Beach Ufer

Das Funkhaus Nalepastraße war von den 1950er Jahren bis 1991 der zentrale Rundfunkstandort der DDR. Der weitläufige, denkmalgeschützte Komplex an der Spree wurde ab 1951 errichtet; Franz Ehrlich entwarf die repräsentativen Gebäude und einige der akustisch herausragenden Sendesäle.

Nalepastraße 18–50erbaut ab 1951DDR-Rundfunk bis 1991Franz EhrlichDenkmalensemble

Rundfunkzentrum

Von hier sendeten unter anderem Berliner Rundfunk, Radio DDR 1 und 2, Stimme der DDR und DT64. Redaktionen, Studios, Technik, Werkstätten und Verwaltung bildeten eine eigene Rundfunkstadt.

Architektur und Akustik

Besonders bedeutend sind die großen Sendesäle mit aufwendig berechneter Raumakustik. Block A ging bereits 1951 in Betrieb; der Hauptkomplex entstand bis 1956.

Nach 1991

Der staatliche DDR-Rundfunk endete 1991. Die letzte Hörspielproduktion wurde 1995 aufgenommen; heute werden Teile des Areals als Studios, Proberäume und Veranstaltungsflächen genutzt.

Mit dem Rad

Die Nalepastraße lässt sich über Rummelsburger Landstraße oder von Baumschulenweg erreichen. Eine Spreerunde verbindet das Areal mit Spreepark, Eierhäuschen und der Fährverbindung F11.

Besuch realistisch planen

Das Gelände ist kein frei zugänglicher Museumspark. Die Außenansicht lässt sich von der Nalepastraße erfassen; Innenräume sind nur bei Führungen, Veranstaltungen oder über ansässige Betriebe zugänglich. Vor der Anfahrt prüfst Du deshalb den konkreten Termin und respektierst abgesperrte Betriebsbereiche.

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