Die Bärenquell-Brauerei an der Schnellerstraße ist ein weitläufiges Brauereidenkmal in Niederschöneweide. Die Anlage begann 1882 als Borussia-Brauerei, kam 1898 zu Schultheiss und produzierte zu DDR-Zeiten unter dem Namen Bärenquell.
Geschichte
Schultheiss erweiterte die 1882 gegründete Borussia-Brauerei zu einem großen Produktionsstandort. Nach 1945 wurde daraus ein volkseigener Betrieb. Die Bierproduktion endete Mitte der 1990er Jahre; viele Gebäude blieben erhalten.
Heutige Nutzung
Unter dem Namen Revier Südost werden Teile des Areals für Club-, Kultur- und Freiluftveranstaltungen genutzt, darunter der Baergarten. Welche Bereiche offen sind, hängt vom Programm und von laufenden Arbeiten ab.
Mit dem Rad
Die Schnellerstraße ist stark befahren. Plane die Anfahrt vom S-Bahnhof Schöneweide sorgfältig und nutze vorhandene Radführungen. Am Einlass stellst Du das Rad nur dort ab, wo Veranstalter und Beschilderung es vorsehen.
Kein Lost Place
Das Gelände ist privat und teilweise Veranstaltungsort. Du betrittst es nur während offizieller Öffnungen oder mit Erlaubnis. Baufällige und abgesperrte Gebäude bleiben tabu, auch wenn sie von außen erreichbar wirken.
Brauereigeschichte mit neuer Kulturphase
Die erhaltenen Sud-, Lager- und Verwaltungsbauten erzählen von mehr als einem Jahrhundert industrieller Bierproduktion. Bei einer öffentlichen Veranstaltung kannst Du Teile des Komplexes erleben; für einen reinen Architekturhalt bleibt der Blick von der Schnellerstraße. Verbinde ihn mit Kaisersteg und Schöneweider Industrieband.
Offizielle Informationen: Berliner Zentrum Industriekultur: Bärenquell-Brauerei
