Die Dammvorstadt ist das dicht bebaute Stadtquartier nördlich der Köpenicker Altstadt. Bahnhofstraße, Gründerzeithäuser, Schulen, kleine Plätze und die Nähe zu Wuhle und Müggelspree prägen einen Kiez, der vor allem Alltag und kein Freilichtmuseum ist.
Geschichte
Die Dammvorstadt wuchs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Eisenbahn, Industrie und steigender Bevölkerung. Die Verbindung zwischen Bahnhof und Altstadt wurde zur wichtigsten Entwicklungsachse.
Kiezstruktur
Neben der lauten Bahnhofstraße liegen ruhige Wohnstraßen, Schulen und Nachbarschaftsorte. Gerade dieser Wechsel erklärt den Stadtteil besser als ein einzelnes Wahrzeichen.
Mit dem Rad
Für die Nord-Süd-Richtung eignen sich je nach Ziel Stellingdamm, Seelenbinderstraße und kleinere Parallelstraßen. An der Bahnhofstraße machen Tramgleise und Lieferverkehr die Fahrt anspruchsvoller.
Runde mit Inhalt
Verbinde Bahnhof Köpenick, Bellevuepark, Wuhleweg, Rabenhaus und Dammbrücke. So siehst Du Wohnquartier, Grünzug und Einkaufszentrum innerhalb einer kurzen, alltagstauglichen Strecke.
Nicht mit der Altstadt verwechseln
Die Dammvorstadt erzählt das Köpenick der Industrialisierung und des Stadtwachstums. Wer nur durch die Bahnhofstraße fährt, sieht davon wenig. Ein Abstecher in Puchanstraße, Seelenbinderstraße und zum Wuhlegrünzug zeigt den vielschichtigeren Kiez.
Offizielle Informationen: Bezirksamt: Geschichte Köpenicks
