Krampenburg

Krampenburg in Treptow-Köpenick

Krampenburg ist eine schmale, bewaldete Halbinsel zwischen Großer Krampe und Langem See. Der Ort ist nur über lange Waldwege oder saisonal mit der Fähre F21 erreichbar; von der früheren Ausflugsgaststätte Voigts Krampenburg sind Ruinen geblieben.

HalbinselGroße Krampe und Langer SeeFähre F21lange WaldzufahrtRuine einer Ausflugsgaststätte

Geschichte

Voigts Krampenburg war ein bekanntes Ausflugsziel am Wasser. Während des Zweiten Weltkriegs nutzten Berliner Familien Parzellen auf der Halbinsel als zeitweiligen Schutz vor Bombenangriffen. Die Gaststätte schloss 1977; erhalten blieb eine Ruine.

Anreise

Die saisonale Fähre F21 verbindet Krampenburg mit Schmöckwitz. Außerhalb ihrer Betriebszeit führt der Landweg durch den Köpenicker Forst von Müggelheim zur Halbinsel. Prüfe den aktuellen Fährplan vor der Abfahrt.

Mit dem Rad

Die Forststrecke ist deutlich länger als eine direkte Kartenlinie vermuten lässt und führt über unbefestigte Wege. Nimm Wasser, Licht und ein pannentaugliches Rad mit. Auf der Fähre gelten Platzangebot und Beförderungsbedingungen für Fahrräder.

Ruine und Natur

Die ehemalige Gaststätte ist kein freigegebener Lost Place. Bleibe auf öffentlichen Wegen, betrete keine baufälligen Reste und respektiere Waldbrand- sowie Naturschutzhinweise. Der eigentliche Reiz liegt heute in der abgeschiedenen Wasserlage.

Eine Tour, die Vorbereitung braucht

Krampenburg ist kein kurzer Abstecher. Plane die F21 als Teil einer Runde zwischen Schmöckwitz und Müggelheim oder rechne auf dem Landweg mit vielen Waldkilometern. Bei Sturm, Hitze und Dunkelheit wird die abgelegene Strecke schnell anspruchsvoll; Fahrplan und Rückweg gehören deshalb vorab zur Planung.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am . Setze ein Lesezeichen auf den permalink.