Die Wilhelminenhofstraße ist die zentrale Achse des historischen Industriegebiets Oberschöneweide. Auf engem Raum liegen HTW-Campus, Industriesalon, Rathenau-Hallen, Spreehöfe und zahlreiche gelbe Klinkerbauten; Straßenbahnen und Alltagsverkehr halten die Straße zugleich lebendig.
Geschichte
Die Straße erinnert an den Wilhelminenhof, der aus dem älteren Quappenkrug hervorging. Seit den 1890er Jahren wuchsen entlang der Spree Kraftwerke und Fabriken; ihre Klinkerfassaden prägen das mehr als zwei Kilometer lange Industrieband.
Was an der Straße liegt
Westlich beginnen Spreehöfe und Kaisersteg, in der Mitte folgen Industriesalon, HTW und Rathenau-Hallen, östlich der Peter-Behrens-Bau. Dazwischen liegen Wohnungen, Läden, Ateliers und weiterhin genutzte Gewerbeflächen.
Mit dem Rad
Abschnitte besitzen eine eigene Radführung, dennoch kreuzt Du Haltestellen, Zufahrten und Straßenbahngleise. Fahre über Schienen möglichst in deutlichem Winkel und rechne werktags mit Liefer- und Berufsverkehr.
Straßenbahn
Die Linien 27, 60 und 67 erschließen die Straße und verbinden sie mit Schöneweide, Karlshorst, Friedrichshagen und Köpenick. Haltestelleninseln und ein- oder aussteigende Fahrgäste verdienen beim Radfahren besondere Aufmerksamkeit.
Industriekultur als zusammenhängende Strecke
Fahre die Wilhelminenhofstraße nicht nur durch. Beginne an den Spreehöfen, halte am Industriesalon und HTW-Campus und ende am Peter-Behrens-Bau. Die Abfolge erklärt die Entwicklung Schöneweides besser als einzelne, voneinander gelöste Ortsseiten. Für den Rückweg bietet sich die Spreequerung über Kaisersteg an.
Offizielle Informationen: Bezirksamt: Oberschöneweide und seine Industriebauten
