Die Spreehöfe an Wilhelminenhof- und Edisonstraße verbinden einen denkmalgeschützten Fabrikkomplex mit heutiger Gewerbe-, Freizeit- und Kulturnutzung. Der beschriftete Torbau führt in mehrere Höfe; zum Standort gehören unter anderem Büros, Gastronomie und das Kino Spreehöfe.
Geschichte
Die Lampenfabrik R. Frister entstand ab 1897 und wurde bis in die 1910er Jahre erweitert. Später nutzten andere Metall- und Elektrobetriebe die Höfe. Fassaden, Durchfahrten und Gebäudeflügel bewahren die Struktur der Fabrikanlage.
Heutige Nutzung
Heute arbeiten und besuchen Menschen den Komplex aus unterschiedlichen Gründen. Kino, Gastronomie, Büros, Dienstleistungen und Veranstaltungen machen aus der früheren Fabrik einen gemischten Standort statt eines reinen Museums.
Mit dem Rad
Die Spreehöfe liegen am westlichen Beginn der Wilhelminenhofstraße. Vom Kaisersteg und vom S-Bahnhof Schöneweide sind sie schnell erreichbar. Stelle Dein Rad nur an vorgesehenen Plätzen ab und halte Hofdurchfahrten frei.
Zugang
Öffentliche Betriebe erreichst Du zu ihren jeweiligen Öffnungszeiten. Andere Höfe, Treppenhäuser und Gewerberäume sind nicht automatisch zugänglich. Für Kino oder Veranstaltung prüfst Du den jeweiligen Anbieter statt allgemeiner Geländezeiten.
Fabrikarchitektur mit heutigem Alltag
Der Torbau an der Wilhelminenhofstraße ist der beste Einstieg, weil Name und historische Fassade sofort erkennbar sind. Von hier fährst Du weiter zum Kaisersteg, Industriesalon und HTW-Campus. So zeigen die Spreehöfe einen anderen Umgang mit Industrieerbe als reine Ausstellungsorte oder noch unfertige Entwicklungsflächen.
Offizielle Informationen: Spreehöfe Schöneweide
