Wendenschloss zieht sich vom Kietzer Feld bis an die Dahme und die Müggelberge. Villen, Wohnsiedlungen, Wald, Strandbad und Fähranleger liegen entlang einer schmalen Nord-Süd-Achse, die sich besonders gut mit dem Rad erschließt.
Geschichte
Die Villenkolonie Wendenschloss wurde 1892 im Kietzer Feld angelegt. Ihren Namen erhielt sie von einem gleichnamigen Ausflugslokal und der wachsenden Berliner Ausflugskultur am Wasser.
Ortsbild
Im Norden stehen dichtere Wohnquartiere, weiter südlich folgen Villen, Kleingärten und Wald. Öffentliche Uferblicke wechseln mit privaten Wassergrundstücken; ein lückenloser Uferweg besteht nicht.
Mit dem Rad
Die Wendenschloßstraße ist die direkte Achse aus der Altstadt. Ruhiger wird es am Möllhausenufer und in Nebenstraßen; die F12 setzt nach Grünau über und schließt eine attraktive Runde.
Drei gute Ziele
Strandbad Wendenschloss, Fähranleger F12 und der Einstieg in die Müggelberge geben der Strecke klare Haltepunkte. Ohne diese Ziele wirkt der langgezogene Ort schnell beliebig.
Am besten als lineare Tour
Wendenschloss besitzt keinen einzelnen Dorfplatz. Fahre vom Schloss Köpenick nach Süden, beobachte den Wechsel der Bebauung und entscheide am Fähranleger zwischen Rückweg über Grünau oder Weiterfahrt in die Müggelberge. So wird die langgezogene Struktur verständlich.
Offizielle Informationen: Bezirksamt: Geschichte Köpenicks
