Die Späth’schen Baumschulen sind Berlins ältestes produzierendes Unternehmen und Namensgeber des Ortsteils Baumschulenweg. Der Betrieb wurde 1720 gegründet und zog 1864 auf die Britzer Wiesen am heutigen Standort.
Geschichte
Franz Späth entwickelte den Betrieb im 19. Jahrhundert zur damals größten Sortimentsbaumschule der Welt. Das Herrenhaus entstand 1874, das benachbarte Arboretum wurde 1879 angelegt.
Heute
Die Späth’schen Baumschulen sind weiterhin ein Gartenbaubetrieb. Verkauf, Beratung, Märkte und Veranstaltungen richten sich nach Saison und aktuellem Programm.
Mit dem Rad
Ab S Baumschulenweg führt die Baumschulenstraße zur Späthstraße. Der Halt lässt sich mit Königsheide, Heidekampgraben und dem Späth-Arboretum verbinden.
Baumschule und Arboretum
Betrieb und Arboretum sind zwei unterschiedliche Ziele: Die Baumschule ist ein Unternehmen, das Arboretum ein wissenschaftlicher Garten der Humboldt-Universität mit eigenen Öffnungszeiten.
Warum ein ganzer Ortsteil nach Späth heißt
Die Baumschule prägte Straßenbau, Bahnanschluss und Siedlungsentwicklung. Der Name Baumschulenweg erinnert deshalb nicht nur an Gartenbau, sondern an einen Betrieb, der die Entwicklung des gesamten Ortsteils mit ausgelöst hat.
Offizielle Informationen: Späth’sche Baumschulen: Unternehmensgeschichte
Aktuelle Fotos vom 10. August 2026
Die aktuellen Fotos zeigen Eingang, Pflanzenquartiere und typische Details der Späthschen Baumschulen.
Nächste Veranstaltungen an diesem Ort
Traditionsfest mit grünem Markt – Samstag
Eintritt: 10 Euro; ermäßigt 6 Euro; Kinder bis einschließlich 16 Jahre frei
Traditionsfest mit grünem Markt – Sonntag
Eintritt: 10 Euro; ermäßigt 6 Euro; Kinder bis einschließlich 16 Jahre frei













