Die Müggelspree verbindet den Dämeritzsee mit dem Großen Müggelsee und prägt Rahnsdorf stärker als jede Straße. An ihr liegen das alte Fischerdorf, Neu-Venedig, Fährstellen, private Wassergrundstücke und schmale öffentliche Uferblicke.
Geschichte
Rahnsdorf entwickelte sich als Fischerdorf an der Spree. Der Fluss war Verkehrsweg, Fanggebiet und Lebensgrundlage. Später kamen Ausflugsverkehr, Villen, Wochenendgrundstücke und die Kanäle von Neu-Venedig hinzu.
Öffentliche und private Ufer
Viele Uferabschnitte gehören zu Wohngrundstücken, Vereinen oder Schutzflächen. Gute öffentliche Eindrücke bekommst Du an Brücken, Fährstellen und ausgewiesenen Wegen; private Stege sind keine Abkürzung zum Wasser.
Mit dem Rad
Eine vollständige Fahrt direkt am Ufer ist nicht möglich. Sinnvoll ist eine Runde über Dorfstraße, Neu-Venedig und Hessenwinkel. Mit der saisonalen F24 kannst Du die Müggelspree queren, musst den aktuellen Fahrplan aber vorher prüfen.
Auf dem Wasser
Paddel- und Bootsverkehr teilt sich den Fluss mit Fähren und Fahrgastschiffen. In Engstellen, an Stegen und im Übergang zum Müggelsee hältst Du Abstand und beachtest Fahrwasser, Schilder und örtliche Regeln.
Rahnsdorfs verbindendes Wasserband
Beginne am Dorfkern, fahre langsam durch Neu-Venedig und weiter zur Triglawbrücke in Hessenwinkel. So erlebst Du Fischerdorf, Kanäle, Villen und den Übergang zum Dämeritzsee. Die Route zeigt mehr als der Versuch, einem nicht vorhandenen durchgehenden Uferweg zu folgen.
Offizielle Informationen: Bezirksamt: Rahnsdorf und Hessenwinkel
