Der Kleine Müggelberg ist nicht der höchste, aber der bekannteste der Müggelberge: Auf seinem bewaldeten Gipfel steht der Müggelturm. Straße, Waldwege und Treppen führen hinauf; oben treffen Aussicht, Gastronomie und Berliner Ausflugsgeschichte zusammen.
Geschichte
Seit dem 19. Jahrhundert stehen auf dem Kleinen Müggelberg Aussichtsbauten. Der heutige Turm wurde 1961 eröffnet und ersetzte einen 1958 abgebrannten Vorgänger. Damit blieb der Gipfel ein festes Ziel der Berliner Ausflugskultur.
Aussicht
Die Plattform des Müggelturms bietet den weiten Blick über Müggelsee, Dahme, Wälder und Stadt. Öffnung und Eintritt können sich ändern. Bei Sturm, Eis oder Veranstaltungen ist der Zugang möglicherweise eingeschränkt.
Mit dem Rad
Die Straße zum Turm ist asphaltiert, aber deutlich steil. Waldwege sind je nach Wetter sandig oder rutschig. Stelle das Rad oben sicher ab; Treppen und Turm selbst sind eine Fußetappe.
Nicht verwechseln
Der Große Müggelberg ist mit 114,7 Metern die höhere natürliche Erhebung, hat aber keinen Aussichtsturm. Der Kleine Müggelberg ist das touristische Ziel mit Turm, Terrasse und direkter Erschließung.
Der Gipfel für den weiten Blick
Wer Aussicht sucht, fährt zum Kleinen Müggelberg; wer den natürlichen Höhenrekord erleben will, nimmt den Großen Müggelberg dazu. Eine gute Runde führt vom Müggelheimer Damm über Teufelssee zum Turm und anschließend bergab Richtung Rübezahl. Bremsen und Licht prüfst Du vor der Waldetappe.
Offizielle Informationen: Berliner Forsten: Müggelberge und Teufelssee
