Der Industriesalon Schöneweide zeigt in einer ehemaligen Werkhalle, wie Oberschöneweide vom Standort großer Elektrounternehmen zum heutigen Industrie-, Kultur- und Wissenschaftsquartier wurde. Maschinen, Schalttechnik, Fotografien und Zeitzeugenberichte machen die Arbeit hinter den gelben Klinkerfassaden verständlich.
Geschichte
Die Halle gehörte zum früheren Transformatorenwerk. In Oberschöneweide entstanden seit den 1890er Jahren Kraftwerke, Kabel-, Lampen- und Apparatefabriken; AEG und spätere DDR-Betriebe beschäftigten hier zeitweise Zehntausende Menschen.
Was Du dort siehst
Die Ausstellung verbindet originale Maschinen und elektrische Geräte mit Plänen, Fotos und persönlichen Erinnerungen. Dadurch wird sichtbar, welche Produkte hier entstanden und wie sich Arbeitsalltag, Technik und Betriebe im 20. Jahrhundert veränderten.
Mit dem Rad
Vom S-Bahnhof Schöneweide fährst Du über die neue Spreequerung oder den Kaisersteg nach Oberschöneweide. Der Industriesalon lässt sich gut mit Peter-Behrens-Bau, HTW-Campus und Wilhelminenhofstraße zu einer Industriekultur-Runde verbinden.
Besuch
Der Eintritt ist frei; Öffnungstage, Führungen und Sonderveranstaltungen wechseln. Prüfe vor der Fahrt den aktuellen Kalender. Die Ausstellung ist ein Museum und kein frei zugänglicher Rundgang durch benachbarte Betriebsflächen.
Industriegeschichte mit Originalen statt Kulisse
Beginne im Industriesalon und fahre danach entlang der Wilhelminenhofstraße. Am Kaisersteg, an den Rathenau-Hallen und am Peter-Behrens-Bau erkennst Du viele Bauphasen aus der Ausstellung im Straßenbild wieder. Für diese Runde reichen wenige Kilometer, doch für Museum und Architektur solltest Du mindestens zwei Stunden einplanen.
Offizielle Informationen: Berlin.de: Industriesalon Schöneweide
