Das sogenannte Amtswäldchen ist keine ausgewiesene Parkanlage, sondern eine überwachsene Planungsfläche an Landjägerstraße und Kietzer Graben. Gerade die Lage zwischen Altstadt, Museum, Spielplatz, Anleger und Parkplatz macht die seit Jahren diskutierte Nutzung stadtpolitisch interessant.
Geschichte
Der lokale Name Amtswäldchen blieb für eine brachgefallene, dicht bewachsene Fläche erhalten. Seit 2011 läuft ein Bebauungsplanverfahren, das unter anderem Stellplätze für Altstadtbesucher ermöglichen soll.
Was hier geplant wird
Das Verfahren 9-30 VE betrifft die Grundstücke Landjägerstraße 3 und 5 sowie angrenzende Teilflächen. Pläne und Verfahrensstand können sich ändern; verbindlich ist nur die veröffentlichte Planung des Landes Berlin.
Mit dem Rad
Die Fläche liegt an einer sinnvollen Verbindung zwischen Kietz, Landjägerbrücke und Müggelheimer Straße. Als Ziel taugt sie derzeit kaum, als Beobachtungspunkt für Altstadtentwicklung dagegen schon.
Zugang
Absperrungen und Bauzäune zeigen, welche Teile nicht betreten werden dürfen. Der öffentliche Straßenraum und die Wege am Kietzer Graben bieten genug Überblick, ohne die Brache zu betreten.
Warum hier keine Parkidylle wartet
Das Amtswäldchen wird oft wie ein fertiger Grünort bezeichnet, tatsächlich geht es um eine umkämpfte und planerisch gebundene Fläche. Für Deinen Besuch zählt deshalb weniger ein Rundgang als die Frage, wie Altstadtverkehr, Freiraum und Bebauung an dieser Stelle zusammengebracht werden.
Offizielle Informationen: meinBerlin: Bebauungsplan Amtswäldchen