Der Große Müggelberg ist mit 114,7 Metern die höchste natürliche Erhebung Berlins. Anders als am benachbarten Kleinen Müggelberg gibt es auf seinem bewaldeten Gipfel keinen Aussichtsturm. Der Reiz liegt im Gelände selbst: Steigungen, Wald und die Ruhe abseits der Hauptziele.
Geschichte
Die Müggelberge entstanden aus Ablagerungen der Eiszeit und wurden früh zum Berliner Ausflugsgebiet. Der Große Müggelberg blieb dabei wesentlich zurückhaltender erschlossen als der Kleine Müggelberg mit seinem Müggelturm.
Am Gipfel
Eine spektakuläre freie Aussicht erwartet Dich nicht, weil der höchste Punkt im Wald liegt. Gerade das macht den Berg interessant: Die Höhe wird über die Anstiege spürbar, nicht über eine inszenierte Plattform.
Mit dem Rad
Breite Forstwege führen in die Nähe des Gipfels, werden aber steil, sandig oder wurzelig. Ein Trekking- oder Mountainbike ist geeigneter als ein schmales Stadtrad. Auf schmalen Pfaden gibst Du Wandernden Vorrang.
Sinnvolle Runde
Verbinde den Großen Müggelberg mit Teufelssee und Müggelturm. So bekommst Du Naturhöhe, Moor und weite Aussicht an einem Tag, ohne vom bewaldeten Gipfel etwas zu erwarten, das er nicht bietet.
Berlins natürlicher Höhenrekord
Der Große Müggelberg ist kein klassischer Aussichtspunkt, sondern ein topografisches Ziel. Wer die 114,7 Meter erleben will, wählt eine Route mit deutlichem Anstieg aus Richtung Müggelheimer Damm oder Langer See. Nach Regen werden Abfahrten rutschig; Tempo und Reifenprofil sollten dazu passen.
Offizielle Informationen: Berlin.de: Berge und Erhebungen in Berlin
