Fischerkietz Köpenick

Orangefarbener Boots- und Waschschuppen mit grünen Türen am Wasser im Fischerkietz

Der Fischerkietz ist der am besten erhaltene Rest des alten Köpenicker Fischerdorfs. Die schmale Straße Kietz folgt dem Ostufer der Dahme gegenüber der Schlossinsel; kleine Häuser, Hofzufahrten und frühere Wassergassen zeigen noch die Struktur der einstigen Dienstsiedlung.

Kietz 3-28urkundlich seit 135531 historische Hausstellenehemalige FischersiedlungDenkmalensemble

Geschichte

Der Kietz entstand im 13. Jahrhundert, nachdem die slawische Bevölkerung die Schlossinsel verlassen musste. Überliefert sind 31 Hausstellen; Fischereirechte und kurze Zugänge zum Wasser bestimmten den Alltag bis weit ins 19. Jahrhundert.

Was Du heute siehst

Die eingeschossigen Häuser, steilen Dächer und unregelmäßigen Grundstücke unterscheiden den Kietz deutlich von der nahen Altstadt. Zwischen einzelnen Häusern lassen sich noch die schmalen Wege erkennen, die früher zur Dahme führten.

Mit dem Rad

Vom Schlossplatz erreichst Du den Kietz über Müggelheimer Straße und Kietzer Straße. Das Kopfsteinpflaster ist holprig; für die Weiterfahrt eignen sich Landjägerstraße und der Dahmeweg Richtung Wendenschloss.

Gute Verbindung

Schlossinsel, Frauentog, Heimatmuseum und Luisenhain liegen nur wenige Minuten entfernt. So wird aus dem kurzen Kietzbesuch eine kompakte Runde durch die ältesten Siedlungskerne Köpenicks.

Der entscheidende Blick

Gehe bis an das südliche Ende der Straße und schaue zurück Richtung Schlosskirche. Erst aus dieser Perspektive wird verständlich, wie eng Fischersiedlung, Burg und Wasserweg zusammengehörten. Die Häuser sind bewohnt; Höfe und private Uferzugänge bleiben privat.


Fischerkietz in Bildern

Boote, Ufergärten, historische Häuser und kleine Wassergassen machen den Charakter der alten Fischersiedlung sichtbar.

Aufnahmen vom 11. August 2026

Aufnahmen vom 21. September 2026

Alle Fotos: Köpenick Info Redaktion. Für eine größere Ansicht lassen sich die Bilder öffnen.

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