Die Bölschestraße ist die gut 1,3 Kilometer lange Hauptachse Friedrichshagens. Sie folgt noch der Struktur des 1753 gegründeten Kolonistendorfs, verbindet S-Bahnhof und Müggelsee und zeigt auf engem Raum mehr als 250 Jahre Ortsentwicklung.
Vom Dorf zur Vorstadt
Baufluchten, Platzanlage und Parzellen erinnern an die Gründung für 100 Kolonistenfamilien. Später ersetzten spätklassizistische Häuser, Gründerzeit- und Jugendstilbauten viele einfache Kolonistenhäuser.
Namensgeber
Die frühere Friedrichstraße trägt den Namen des Schriftstellers und Naturforschers Wilhelm Bölsche, der zum Friedrichshagener Dichterkreis gehörte.
Sehenswert
Ehemaliges Rathaus, Christophoruskirche, Markt, Postgebäude und zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser gehören zum geschützten Ensemble Bölschestraße.
Mit dem Rad
Die Straßenbahn fährt durch die gesamte Achse. Für eine entspannte Erkundung stellst Du das Rad am Markt oder Bahnhof ab und gehst den dicht bebauten Mittelteil zu Fuß.
Vom Bahnhof bis ans Wasser
Beginne am denkmalgeschützten S-Bahnhof, folge der Straße zum Markt und fahre danach weiter zum Müggelpark. Dort schließen Spreetunnel, Müggelspree und Müggelsee an. Auf diese Weise verbindet die Bölschestraße Verkehrsgeschichte, Ortskern, Einkauf und Wasserlage zu einer klaren Friedrichshagen-Runde.
Offizielle Informationen: Bezirksamt Treptow-Köpenick: Geschichte Friedrichshagens
