Der historische Prellstein in Alt-Schmöckwitz erinnert an die Schmöckwitz-Grünauer Uferbahn und an den Bürgerprotest für ihren Erhalt. Eine 2011 angebrachte Tafel nennt Baubeginn, Streckenlänge und das klare Ziel der damaligen Initiative: Die Uferbahn sollte weiterfahren.
Geschichte
Die Gemeinde Schmöckwitz ließ die Bahn bauen, weil der Eisenbahnanschluss schlecht war. 1912 nahm sie den Betrieb auf; heute ist der landschaftlich reizvolle Abschnitt Teil der Tramlinie 68.
Bürgerprotest
Als Kürzung und Sanierungskosten diskutiert wurden, organisierten Anwohner 2011 Proteste bis hin zu einer Menschenkette. Das Land finanzierte anschließend die Erneuerung der Gleise.
Mit dem Rad
Der Gedenkort liegt nahe Endhaltestelle und Dorfkirche. Er passt als kurzer Stopp auf die Route von Karolinenhof zur Schmöckwitzer Brücke. An den Gleisen fährst Du langsam und querst möglichst rechtwinklig.
Was Du liest
Die Tafel verweist auf den Baubeginn 1911, die 7,8 Kilometer lange Strecke und das Engagement des Ortsvereins. Der kleine Stein erklärt damit eine große lokale Verkehrsgeschichte.
Warum dieser unscheinbare Stein wichtig ist
Ohne Kontext ist der Prellstein leicht zu übersehen. Mit der Tafel wird er zum Zeugnis dafür, dass öffentlicher Verkehr nicht nur geplant, sondern auch von Anwohnern verteidigt wird. Fahre anschließend ein Stück parallel zur 68, um die besondere Lage zwischen Wald und Wasser zu erleben.
Aktuelle Fotos vom Prellstein
Die neuen Aufnahmen zeigen den historischen Prellstein der Schmöckwitz-Grünauer Uferbahn direkt am heutigen Straßenbahnraum in Alt-Schmöckwitz: einmal als Detail mit Erklärungstafel, einmal im Zusammenhang mit Gleisen und Haltestellenumfeld.
Offizielle Informationen: Museen Treptow-Köpenick: Gedenktafel Uferbahn

