An der Wuhlemündung erreicht die Wuhle nach rund 16 Kilometern die Spree. Der unscheinbare Punkt nahe Pyramidenbrücke und Alte Försterei ist das südliche Ende des Wuhletalwegs und verbindet Grünzug, Flusslandschaft und Köpenicker Industriegeschichte.
Geschichte
Die Wuhle wurde über lange Abschnitte reguliert und von Siedlung, Rieselfeldern und Industrie geprägt. Heute bildet ihr Tal einen zusammenhängenden Grünzug vom Berliner Nordosten bis zur Spree.
Was Du findest
Die Mündung ist kein großer Aussichtspunkt. Interessant sind der Wechsel vom schmalen Fluss zur breiten Spree, Ufervegetation, Brücken und die Nähe zu Bahn- und Industrieflächen.
Mit dem Rad
Der Wuhletalweg ist auf vielen Abschnitten gut fahrbar, bleibt aber ein gemeinsamer Grünweg mit Fußverkehr und wechselnden Oberflächen. An der Mündung geht es Richtung Köpenick oder Wuhlheide weiter.
Strecke statt Einzelziel
Der Ort gewinnt durch die Anfahrt: Von Ahrensfelde folgen rund 16 Kilometer Parks, Wiesen und Gewässer. Als kurzer Halt lässt sich die Mündung mit Bellevuepark und Mellowpark verbinden.
Den Endpunkt richtig einordnen
Erwarte kein gestaltetes Mündungsbauwerk. Der Mehrwert liegt darin, einen Berliner Fluss vom Oberlauf bis zur Spree zu verfolgen. Prüfe vor längeren Touren Baustellen und Wegequalität, weil einzelne Abschnitte des Wuhletalwegs zeitweise umgeleitet werden können.
Offizielle Informationen: Berlin.de: Wuhletalweg
