Der Wernsdorfer See liegt südöstlich von Schmöckwitz vollständig in Brandenburg und gehört zu einem geschützten Feuchtgebiet. Röhrichte, Verlandungszonen, Bruchwälder und angrenzende Wasserwege machen ihn ökologisch wertvoll; er ist kein Berliner Stadtsee mit ausgebauter Promenade.
Geschichte
Zwischen 1945 und 1958 wurden am Nordostufer Abfälle abgelagert. Dadurch sank die offene Seefläche laut Managementplan von ungefähr 100 auf 75 Hektar. Die ehemalige Deponie prägt den Uferbereich bis heute.
Schutzregeln
Baden ist im Wernsdorfer See verboten, Sportboote dürfen ihn nicht befahren. Röhricht, Verlandungszonen und Bruchwälder sind geschützte Lebensräume. Du bleibst auf den offiziell markierten Wegen und hältst Abstand zum Ufer.
Mit dem Rad
Der DahmeRadweg führt von Schmöckwitz über Wernsdorf, berührt das Schutzgebiet aber nicht direkt. An der Wernsdorfer Schleuse stellst Du das Rad ab und wechselst für den markierten Rundweg am See zu Fuß weiter.
Rundweg
Der markierte Lehrwanderweg beginnt an der Wernsdorfer Schleuse und ist rund sechs Kilometer lang. Der See bleibt hinter Röhricht und Wald häufig verborgen; freie Blicke gibt es nur an wenigen Abschnitten der Strecke.
Rad bis zur Schleuse, dann zu Fuß
Die praktikable Kombination führt über den DahmeRadweg zur Wernsdorfer Schleuse. Dort beginnt der ausgeschilderte Lehrwanderweg um den See. Für die Runde brauchst Du feste Schuhe; Baden, Bootfahren und Abkürzungen durch Röhricht oder Bruchwald sind im Schutzgebiet ausgeschlossen.
Offizielle Informationen: Land Brandenburg: Managementplan Wernsdorfer See
