Das Späth-Arboretum ist der historische Schaugarten der früheren Späth’schen Baumschule. Franz Späth ließ die Anlage 1879 von Berlins Gartendirektor Gustav Meyer im Stil eines englischen Landschaftsparks gestalten. Seit 1961 gehört sie zur Humboldt-Universität.
Pflanzensammlung
Auf 3,5 Hektar wachsen rund 4.000 Pflanzenzugänge, darunter etwa 1.200 Gehölze und zahlreiche seltene Sorten. Die Anordnung folgt vielfach der historischen Schaugarten-Idee.
Forschung und Lehre
Die Humboldt-Universität nutzt die Sammlung für Forschung, akademische Lehre und öffentliche Umweltbildung. Zum Bestand gehören außerdem Herbarium und Späth-Archiv.
Gartenkunst
Geschwungene Wege, Teich, Wiesen und bewusst gesetzte Baumgruppen zeigen die Handschrift Gustav Meyers. Damit ist nicht nur die Sammlung, sondern auch die Parkgestaltung sehenswert.
Mit dem Rad
Von S Baumschulenweg führt die Tour über Baumschulenstraße und Späthstraße. Wegen der begrenzten Öffnung prüfst Du vorab den Besuchstermin und stellst das Rad am Zugang ab.
Kein täglich geöffneter Stadtpark
Das Arboretum ist eine wissenschaftliche Sammlung mit saisonalen und veranstaltungsbezogenen Öffnungszeiten. Ein spontaner Blick durchs Tor ersetzt deshalb nicht die Terminprüfung. Für eine längere Runde liegen Späth’sche Baumschulen, Teltowkanal, Königsheide und Britzer Verbindungskanal in der Nähe.
Offizielle Informationen: Humboldt-Universität: Späth-Arboretum
