Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park ist Denkmal, Soldatenfriedhof und politischer Erinnerungsort zugleich. Die monumentale Anlage entstand von 1946 bis 1949 an Stelle des früheren Hippodroms und wurde am 8. Mai 1949 eingeweiht.
Aufbau der Anlage
Der Weg führt von den Granitportalen zur „Mutter Heimat“, weiter zwischen steinernen Fahnen und Sarkophagen bis zum Mausoleum mit dem Soldaten und dem geretteten Kind.
Gräberfeld
Unter fünf großen Rasenflächen liegen laut Landesdenkmalamt 4.800 Gefallene; hinzu kommen vier Einzelgräber. Der Ort ist deshalb nicht nur Kulisse, sondern Friedhof.
Historischer Kontext
Das Ehrenmal erinnert an die sowjetischen Toten der Schlacht um Berlin und trägt zugleich die Bildsprache der stalinistischen Nachkriegszeit. Beides gehört zur Einordnung des Ortes.
Mit dem Rad
Die Anfahrt passt in eine Runde ab S Treptower Park über Puschkinallee. Innerhalb der Gedenkanlage schiebst Du das Rad und nimmst Rücksicht auf Gräber und Gedenkveranstaltungen.
Für den Besuch
Nimm Dir für die gesamte Achse Zeit. Erst der Weg vom Eingang bis zur Hauptfigur zeigt die geplante Dramaturgie der Anlage. Rund um den 8. und 9. Mai kann es besondere Regeln, Veranstaltungen und ein hohes Besucheraufkommen geben.
Offizielle Informationen: Landesdenkmalamt Berlin
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