Rauchfangswerder ist Berlins südlichste Wohnlage, eine schmale Halbinsel zwischen Zeuthener See und Großem Zug. Die erste Besiedlung begann 1743; ab etwa 1870 wurde Land parzelliert, später entstand eine lockere Kolonie aus Häusern, Waldgrundstücken und Wassersportanlagen.
Geschichte
Friedrich II. erlaubte 1743 drei Siedlerfamilien die Nutzung des Werders. Um 1870 begann die Parzellierung; bis 1900 standen bereits 15 neue massive Wohnhäuser im Ortsbereich.
Landschaft
Wasser liegt auf beiden Seiten, dazwischen verlaufen Schmöckwitzer Damm, Wald und Wohnstraßen. Viele Ufer sind privat. Öffentliche Wege bieten deshalb nur punktuell freie Seeblicke.
Mit dem Rad
Von Alt-Schmöckwitz führt der Schmöckwitzer Damm auf die Halbinsel. Die Strecke ist lang und besitzt keine S-Bahn-Alternative. Fahre mit Licht, Wasser und Rückwegreserve; Busse ersetzen keine sichere Radmitnahme.
Sinnvolle Stopps
Die Feuerwache Rauchfangswerder dokumentiert auf ihrer Seite auch Ortsgeschichte. Am Wasser liegen mehrere Vereine; deren Grundstücke betrittst Du nur bei Veranstaltungen oder nach Absprache.
Radstraße und markierter Wanderweg
Mit dem Rad bleibst Du auf dem Schmöckwitzer Damm. Der gelb-weiß markierte Weg am Zeuthener See ist als Wanderweg beschrieben und enthält schmale Uferpassagen. Ein konkreter öffentlicher Halt ist die Bücherzelle am Parkplatz der Freiwilligen Feuerwehr, Ecke Fährallee.
Offizielle Informationen: Berliner Feuerwehr: Historie Rauchfangswerder
