Das Museum im Wasserwerk zeigt Berliner Technikgeschichte am Originalschauplatz. Das Wasserwerk Friedrichshagen entstand 1889 bis 1893 am Müggelsee und sicherte mit großen Maschinenhallen, Filtern und Pumpanlagen die Versorgung der schnell wachsenden Hauptstadt.
Architektur
Richard Schultze gestaltete den Komplex in Anlehnung an gotische Klosteranlagen der Mark Brandenburg. Backsteinfassaden, Hallen und Werksgarten bilden eine denkmalgeschützte Gesamtanlage.
Wasserversorgung
Das Werk entstand, weil die älteren Berliner Wasserwerke den steigenden Bedarf nicht mehr deckten. Wassergewinnung, Filterung und Pumptechnik werden am historischen Standort nachvollziehbar.
Museumsbesuch
Die historischen Bereiche sind nicht wie ein täglich offener Park zugänglich. Termine, Führungen und mögliche Einschränkungen prüfst Du vor der Anfahrt beim Museum.
Mit dem Rad
Vom Müggelpark folgst Du dem Müggelseedamm nach Osten. Der Weg lässt sich mit Seebad Friedrichshagen, Rahnsdorf und dem Nordufer des Müggelsees verbinden.
Technik hinter dem Wasserhahn
Im Wasserwerk wird sichtbar, welcher bauliche und technische Aufwand hinter der Berliner Trinkwasserversorgung stand. Für eine historische Friedrichshagen-Runde passen Bahnhof, Bölschestraße, Müggelpark und Wasserwerk in eine nachvollziehbare zeitliche Folge vom Eisenbahnanschluss bis zur Großstadtinfrastruktur.
Offizielle Informationen: Landesdenkmalamt Berlin: Wasserwerk Friedrichshagen
