Karolinenhof liegt als ruhige Wohnlage zwischen Grünauer Forst, Adlergestell und Langem See. Aus einem Ende des 18. Jahrhunderts angelegten Bauerngut entstand ab 1895 eine Villenkolonie; Uferbahn, Waldwege und Wassersportvereine prägen das Gebiet bis heute.
Geschichte
Die Gemeinde Schmöckwitz vergab 1782 rund 72 Hektar an einen Siedler, der den Hof Karolinenhof nannte. 1894 kaufte Albert Schappach das Gelände und ließ es zur Villenkolonie parzellieren.
Ortsbild
Villen, Einfamilienhäuser, waldnahe Straßen und alte Vereinsgelände bestimmen Karolinenhof. Mehrere Straßennamen erinnern an den Spreewald sowie an Personen der Ortsentwicklung.
Mit dem Rad
Der Dahmeweg kommt von Bammelecke und Richtershorn und führt weiter nach Alt-Schmöckwitz. Wohnstraßen sind ruhiger als das Adlergestell; am Ufer verhindern Privatgrundstücke oft eine durchgehende Sicht.
Unterwegs
Die Tram 68 besitzt mehrere Haltestellen in Karolinenhof. Das macht den Ort ideal für eine Einwegtour: Du kannst ab Grünau radeln und bei schlechtem Wetter einen Teil der Rückfahrt mit der Bahn überbrücken.
Vom Bauerngut zur Villenkolonie
1782 erhielt Schmöckwitz 72 Hektar Land, auf dem um 1785 der nach der Frau des Siedlers benannte Karolinenhof entstand. Albert Schappach kaufte das Gut 1894, ließ es parzellieren und eröffnete 1895 die Villenkolonie. Die Uferbahn verband sie ab 1912 direkt mit Grünau.
Offizielle Informationen: Bezirksamt: Geschichte von Schmöckwitz und Karolinenhof
Eigene Fotos vom Ort
Foto: Köpenick Info Redaktion
