Der Kaisersteg ist eine reine Fuß- und Radbrücke über die Spree zwischen Ober- und Niederschöneweide. Die heutige, 2007 eröffnete Konstruktion stellt eine direkte Verbindung wieder her, die an dieser Stelle seit dem späten 19. Jahrhundert zur Industriegeschichte beider Ufer gehört.
Geschichte
Der erste Kaisersteg wurde 1898 gebaut, damit Beschäftigte schnell zwischen Wohngebieten und Fabriken wechseln konnten. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs sprengte die SS die Brücke; erst 2007 entstand wieder eine feste Querung.
Die heutige Brücke
Der moderne Steg verbindet die Hasselwerderstraße mit dem Stadtplatz an der Wilhelminenhofstraße. Seine schlanke Konstruktion lässt freie Blicke auf Spree, Industriebauten und die beiden Schöneweider Ortsteile zu.
Mit dem Rad
Für Radrunden ist der Kaisersteg die angenehmste direkte Querung zwischen beiden Ufern. Fahre auf der Brücke langsam, weil sich der Weg mit Fußgängern teilt; an den Rampen kreuzen sich mehrere Wege.
Weiterfahren
Nordöstlich folgen HTW, Industriesalon und Peter-Behrens-Bau. Südwestlich erreichst Du den S-Bahnhof Schöneweide sowie Wege Richtung Baumschulenweg. So wird der Steg zum sinnvollen Verbindungspunkt statt zum einzelnen Fotostopp.
Eine alte Arbeitsverbindung neu gebaut
Die beste kleine Runde beginnt am S-Bahnhof Schöneweide, quert den Kaisersteg und folgt der Wilhelminenhofstraße bis zum Industriesalon. Über Treskowbrücke oder Minna-Todenhagen-Brücke kannst Du zurückfahren. Vom Steg siehst Du besonders gut, wie nah Fabriken, Wohnquartiere und Wasser zusammenliegen.
Offizielle Informationen: Bezirksamt: Geschichte von Schöneweide
