Der ehemalige Güterbahnhof Köpenick ist ein knapp zwei Kilometer langes Entwicklungsgebiet zwischen den S-Bahnhöfen Köpenick und Hirschgarten. Aus Bahn- und Brachflächen soll ein neues Stadtquartier mit Wohnungen, Gewerbe, Schulen und Freiräumen entstehen.
Geschichte
Mit Industrialisierung und Höherlegung der Berlin-Frankfurter Eisenbahn gewann der Güterverkehr im frühen 20. Jahrhundert große Flächen. Nach dem Rückgang der Nutzung blieben schwer zugängliche Bahn- und Brachareale zurück.
Stadtentwicklung
Geplant ist kein einzelnes Bauprojekt, sondern ein neues Quartier mit Wohnraum, sozialer Infrastruktur, Gewerbe und Grün. Das Land Berlin führt dafür eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme durch.
Mit dem Rad
Das Gelände ist größtenteils nicht frei durchquerbar. Beobachten kannst Du die Entwicklung von Stellingdamm, Bahnhof Köpenick und Hirschgarten aus; Baustellen- und Bahnbereiche bleiben tabu.
Was sich verändert
Regionalbahnhof, neue Straßen und künftige Wege werden den Köpenicker Norden neu ordnen. Prüfe Pläne immer mit Datum, weil Bauabschnitte und Zugänge über viele Jahre fortgeschrieben werden.
Eine Stadtbaustelle im Maßstab eines Viertels
Hier entsteht nicht nur Wohnungsbau, sondern eine neue Verbindung zwischen zwei Bahnhöfen und bestehenden Kiezen. Für Deine Runde ist der Ort besonders interessant, wenn Du regelmäßig dieselben Aussichtspunkte besuchst und die Veränderungen über längere Zeit vergleichst.
Offizielle Informationen: Senatsverwaltung: Güterbahnhof Köpenick
