Die Dorfkirche Schmöckwitz steht erhöht am Rand des alten Rundlings. Der massive Bau von 1799 überstand den großen Dorfbrand von 1866; Umbauten von 1910/11 veränderten Teile, ließen die klare Gestalt der kleinen Kirche aber weitgehend erhalten.
Geschichte
Maurermeister Abraham Bocksfeld errichtete die Kirche 1799 auf einer Düne östlich des Dorfplatzes. Nach dem Brand von 1866 wurde das umgebende Fischerdorf in seiner alten Grundform neu aufgebaut.
Ortsbild
Von der Kirche lässt sich die Rundlingsstruktur besonders gut verstehen: Häuser und ehemalige Hofstellen gruppieren sich um den weiten Dorfplatz, während die Kirche leicht erhöht daneben steht.
Mit dem Rad
Die Kirche liegt wenige Schritte von der Endhaltestelle der Tram 68. Stelle das Rad am Rand des Dorfkerns ab und erkunde Kirche, Platz und Schmöckwitzer Brücke zu Fuß; die Wege sind kurz.
Besichtigung
Eine offene Tür kann nicht vorausgesetzt werden. Gottesdienste und Gemeindetermine bestimmen den Zugang zum Innenraum. Der Bau und seine Lage lassen sich jederzeit vom öffentlichen Raum aus einordnen.
Der beste Punkt für den alten Dorfgrundriss
Alt-Schmöckwitz wirkt vom Adlergestell zunächst wie ein Verkehrsendpunkt. Rund um die Kirche wird der ältere Ort sichtbar: Rundling, Dorfplatz, Fischerhäuser und die Nähe zu mehreren Seen. Nimm deshalb nicht nur die direkte Linie zur Brücke, sondern umrunde den Platz in Ruhe.
Offizielle Informationen: Bezirksamt: Denkmalschutz in Schmöckwitz
