Die Dorfkirche Rahnsdorf steht auf dem Anger des alten Fischerdorfs. Sie wurde 1886 bis 1888 errichtet, nachdem ein Dorfbrand 1872 die Vorgängerkirche und große Teile Rahnsdorfs zerstört hatte.
Geschichte
Nach dem verheerenden Brand brauchte Rahnsdorf einen neuen Kirchenbau. Entwürfe und Ausführung sind mit Paul Spieker, Friedrich Adler und Robert Koppen verbunden. Die Kirche wurde zum sichtbaren Zentrum des wiederaufgebauten Dorfs.
Dorfensemble
Kirche, Anger, niedrige Häuser und die Nähe zur Müggelspree lassen den älteren Kern Rahnsdorfs erkennen. Der Bereich steht als Ensemble unter Schutz und unterscheidet sich deutlich von Neu-Venedig und den Villenstraßen Hessenwinkels.
Mit dem Rad
Vom S-Bahnhof Rahnsdorf fährst Du über Fürstenwalder Allee und Dorfstraße. Im Dorfkern teilst Du schmale Straßen mit Anwohnern und Fußgängern. Danach bieten sich Müggelspree, F24 und Neu-Venedig für die Weiterfahrt an.
Zugang
Eine Innenbesichtigung ist an Gottesdienste, Konzerte oder angekündigte Öffnungen gebunden. Außerhalb dieser Termine bleiben Kirche und Gemeinderäume geschlossen; den historischen Dorfkern kannst Du jederzeit von öffentlichen Wegen ansehen.
Rahnsdorf nach dem großen Brand
Die Kirche ist der beste Ausgangspunkt, um den Wiederaufbau nach 1872 zu verstehen. Gehe einmal um den Anger und fahre danach zur Müggelspree. So verbinden sich Baugeschichte und die ältere Rolle Rahnsdorfs als Fischerdorf am Wasser.
Offizielle Informationen: Tag des offenen Denkmals: Dorfkirche Rahnsdorf
