Der Dämeritzsee liegt zwischen Rahnsdorf und Erkner; die Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg verläuft durch seine Mitte. Der fast runde See ist rund 103,6 Hektar groß und bis zu 4,5 Meter tief. Müggelspree und Flakenfließ verbinden ihn mit dem Berliner und Brandenburger Wasserstraßennetz.
Geschichte
Der See lag lange an der Grenze zwischen Berliner Dörfern und brandenburgischen Orten. Mit Villenkolonien in Hessenwinkel und Erkner, Schifffahrt und Wassersport wurde er im 19. und 20. Jahrhundert stärker erschlossen.
Baden und Boote
Auf Berliner Seite gibt es keine ausgewiesene Badestelle. Der See wird intensiv von Freizeit- und Fahrgastschiffen genutzt. Wer aufs Wasser geht, beachtet Fahrrinnen, Wetter und die unterschiedlichen Uferzugänge.
Mit dem Rad
Hessenwinkel und Erkner lassen sich über Straßen und Waldwege verbinden, eine durchgehende öffentliche Uferpromenade gibt es nicht. Für eine Runde nutzt Du die Brücken über Müggelspree und Flakenfließ statt privater Uferwege.
Gute Perspektiven
Freie Blicke öffnen sich an Brücken, Anlegern und einzelnen öffentlichen Uferstellen in Hessenwinkel und Erkner. Neu-Venedig und Müggelspree ergänzen den See zu einer abwechslungsreichen Wasserlandschaft.
Grenzsee ohne geschlossenen Uferweg
Der Dämeritzsee ist für eine Radtour interessant, wenn Du nicht zwanghaft am Ufer bleibst. Plane Hessenwinkel, Erkner, Neu-Venedig und Müggelspree als zusammenhängende Runde. Für eine Badepause wählst Du eine offiziell ausgewiesene Stelle an einem anderen Gewässer und prüfst dort die Wasserqualität.
Offizielle Informationen: Berlin.de: Dämeritzsee
