Der Bellevuepark ist ein Gartendenkmal an der Friedrichshagener Straße. Seine Geschichte reicht bis 1766 zurück; erhalten blieben Parkstrukturen und das frühere Gärtnerhaus des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Schlösschens Bellevue.
Geschichte
Der Park gehörte zum Schlösschen Bellevue. Das Hauptgebäude ging im Zweiten Weltkrieg verloren; das um 1770 errichtete Gärtnerhaus und die mehrfach überformte Grünanlage erinnern an das frühere Ensemble.
Was erhalten blieb
Der Wert liegt in alten Baumgruppen, Wegen und der Verbindung zum Gärtnerhaus, nicht in einer spektakulären Schlossruine. Gestaltungen von 1927/28 und 1953 prägten den heutigen Park mit.
Mit dem Rad
Vom S-Bahnhof Köpenick erreichst Du den Park über Elcknerplatz und Friedrichshagener Straße. Eine ruhigere Weiterfahrt führt Richtung Wuhle und Dahmeweg; auf Parkwegen haben Spaziergänger Vorrang.
In der Nähe
Das ehemalige Kabelwerk CÖPIUS, die Wuhlemündung und die Dammvorstadt liegen im Umfeld. Zusammen ergeben sie eine Runde zwischen Gartengeschichte, Industrie und aktueller Stadtentwicklung.
Ein Park, den man lesen muss
Ohne Vorwissen wirkt der Bellevuepark wie eine kleine Grünanlage am Straßenrand. Der Blick auf das alte Gärtnerhaus und die historischen Baumstrukturen verändert die Wahrnehmung: Hier stand einst ein Landsitz, dessen Garten über mehrere Epochen weitergenutzt wurde.
Offizielle Informationen: Denkmalschutz Treptow-Köpenick
