Das Behrens-Ufer bezeichnet das große ehemalige Industrieareal an Spree und Ostendstraße rund um den Peter-Behrens-Bau. Das Gebiet wird neu geplant; historische Fabrikhallen, Gewerbe, mögliche neue Nutzungen und eine bessere Verbindung zum Wasser müssen dabei miteinander vereinbart werden.
Geschichte
Das Areal wuchs aus der Schöneweider Elektro- und Fahrzeugindustrie. Die Nationale Automobil-Gesellschaft ließ hier 1916 und 1917 den Peter-Behrens-Bau errichten; später nutzten AEG und DDR-Betriebe weitere Hallen.
Aktueller Wandel
Das Bezirksamt beschreibt das Gelände 2026 weiterhin als große Entwicklungsaufgabe. Vorgesehen ist eine Mischung aus Produktion, Handwerk, Dienstleistungen, Kunst und Kreativwirtschaft. Viele Flächen sind noch nicht fertig entwickelt.
Mit dem Rad
Du erreichst das Areal über Ostendstraße und Wilhelminenhofstraße. Eine durchgehend öffentliche Uferroute solltest Du noch nicht voraussetzen; nutze nur freigegebene Straßen und Wege und beachte Baustellen sowie Werkverkehr.
Zugang
Behrens-Ufer ist kein vollständig geöffnetes Quartier und kein Lost Place. Fassaden und Turm siehst Du vom öffentlichen Raum. Hallen, Brachen und Bauflächen betrittst Du ausschließlich bei erlaubten Veranstaltungen oder Führungen.
Industrieerbe in laufender Entwicklung
Der Ort ist gerade deshalb interessant, weil sein künftiges Bild noch nicht abgeschlossen ist. Fahre zuerst zum Peter-Behrens-Bau und dann westwärts durch das Industrieband. So kannst Du Bestand, Leerstand und bereits neue Nutzungen vergleichen, ohne unfertige Pläne als heutigen Zustand auszugeben.
Offizielle Informationen: Bezirksamt: Entwicklung Behrens-Ufer
