Der Bahnhof Friedrichshagen markiert den nördlichen Anfang der Bölschestraße. Ein erster Haltepunkt an der Berlin-Frankfurter Eisenbahn brachte dem Ort ab 1849 einen starken Entwicklungsschub; das heutige denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude entstand von 1899 bis 1902.
Bahngeschichte
Die bessere Verbindung nach Berlin machte Friedrichshagen zum Ausflugs- und Wohnort. Carl Cornelius und Waldemar Suadicani entwarfen den repräsentativen Neubau an der hochgelegten Strecke.
Umsteigen
Am Bahnhof wechseln Fahrgäste zwischen S3, Straßenbahn und Bus. Die Bölschestraße beginnt direkt südlich; nördlich fährt außerdem die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn ab.
Barrierefreiheit
Ein Aufzug verbindet Bahnhofshalle und S-Bahnsteig. Die S-Bahn listet außerdem Blindenleitsystem, Automaten und Fahrradabstellplätze; Störungen prüfst Du vor der Fahrt aktuell.
Mit dem Rad
Der Bahnhof eignet sich als Start oder Ende einer Einwegtour am Müggelsee. Bei Fahrradmitnahme in der S-Bahn brauchst Du ein passendes Fahrradticket und ausreichend Platz.
Startpunkt für Friedrichshagen
Vom Bahnhof führt die Bölschestraße fast gerade zum Wasser. Für eine kurze Runde reichen Markt, Christophoruskirche und Müggelpark; länger wird die Tour durch den Spreetunnel zum Müggelsee-Südufer. Prüfe vorab Bauarbeiten und Aufzugsstatus, besonders wenn Du mit schwerem Rad oder Anhänger unterwegs bist.
Offizielle Informationen: S-Bahn Berlin: Bahnhof Friedrichshagen
