Schloss Köpenick ist das bedeutendste erhaltene Hohenzollernschloss Berlins aus der Zeit des Großen Kurfürsten. Der barocke Bau steht auf einer Insel in der Dahme und zeigt innen originale Raumkunst aus Renaissance, Barock und Rokoko.
Geschichte
An der Stelle standen zuvor eine slawische Burg und ein Renaissance-Jagdschloss. Ab 1677 ließ Kurprinz Friedrich die heutige Anlage errichten; Johann Arnold Nering ergänzte Portal, Galerie und Schlosskirche.
Im Museum
Das Kunstgewerbemuseum präsentiert Möbel, Wandvertäfelungen, Tapisserien und kostbare Ausstattungen. Besonders stark sind die originalen Stuckdecken und der Wappensaal, die zum Gebäude selbst gehören.
Mit dem Rad
Die Schlossinsel liegt am Dahmeradweg. Von der Dammbrücke fährst Du über Alt-Köpenick zum Schlossplatz; für den Museumsbesuch stellst Du das Rad vor dem engen Inselbereich sicher ab.
Ohne Museumsticket
Schlossgarten, Hof, Schlosskirche und die Uferblicke machen die Insel auch ohne Ausstellungsbesuch lohnend. Öffnungszeiten einzelner Bereiche und Gottesdienste prüfst Du vor der Anfahrt.
Mehr als eine schöne Fassade
Nimm Dir Zeit für die Wasserseite und den Hof. Dort erkennst Du, dass das Schloss nie zu einer vollständig geschlossenen Dreiflügelanlage ausgebaut wurde. Die unvollendete Planung und die erhaltene Innenausstattung machen den Ort architekturgeschichtlich besonders.
Offizielle Informationen: Staatliche Museen zu Berlin
