Die Schlossinsel ist der historische Machtmittelpunkt Köpenicks. Schon im 8. Jahrhundert bestand hier eine slawische Befestigung; seit dem Mittelalter folgten Burg, Jagdschloss und schließlich das barocke Schloss Köpenick mit seiner kleinen Schlosskirche.
Frühe Geschichte
Die strategische Lage zwischen Dahme und Müggelspree machte die Insel zum Zentrum der slawischen Siedlung. Seit dem 13. Jahrhundert ist hier ein Schlossstandort nachweisbar.
Das Barockschloss
Kurprinz Friedrich ließ den heutigen Bau ab 1677 beginnen. Portal, Wachhäuser und die nach Plänen Johann Arnold Nerings errichtete Schlosskirche folgten in den 1680er Jahren.
Museum und Park
Im Schloss zeigt das Kunstgewerbemuseum Raumkunst aus Renaissance, Barock und Rokoko. Der Schlosspark am Wasser ist frei zugänglich; für das Museum gelten eigene Öffnungszeiten und Eintrittspreise.
Mit dem Rad
Aus Alt-Köpenick erreichst Du die Insel über die kurze Schlossbrücke. Auf den schmalen Parkwegen fährst Du langsam; Altstadt, Luisenhain und Dammbrücke liegen direkt auf der anschließenden Runde.
Der beste Rundgang
Beginne am Schlossplatz, gehe über die Brücke in den Hof und umrunde anschließend das Gebäude im Park. So werden Schlosskirche, Wasserlage und die Beziehung zur Köpenicker Altstadt sichtbar. Für die Innenräume planst Du einen eigenen Museumsbesuch; der Park allein ist bereits ein lohnender Halt auf jeder Altstadtrunde.
Offizielle Informationen: Denkmalschutz Treptow-Köpenick: Schlossinsel
